Die Übertragungsanlage beim Waldhoffest gab oft nur klägliche Töne von sich wenn Ansagen erfolgten oder Musik übertragen wurde. Damit hat es jetzt ein Ende. Mit Hilfe der Stadt konnte der Arbeitskreises Waldhof sich eine neue Anlage anschaffen, die nicht nur zum Waldhoffest genutzt werden kann sondern jetzt schon für Musik und Gesangsproben  (Hiphop) im IB Treff zur Verfügung steht. Beim letzten Waldfest im September vergangenen Jahres fiel Frau Bürgermeisterin Simon auf, dass aus der Übertragungsanlage oft nur verzerrte Töne herauskamen und die Anlage manchmal ganz ausfiel. Sie bot daraufhin dem Sprecher des Arbeitskreises Waldhof, Dietrich Kuschel, die Unterstützung der Stadt bei der Anschaffung einer neuen Anlage an. Mit ihrer Hilfe konnte in diesen Tagen ein neues Übertragungsgerät angeschafft werden, das jetzt schon multifunktional im IB eingesetzt werden kann.

    Einen weiteren Fortschritt konnte der Arbeitskreis Waldhof verzeichnen. Es war bisher ein mühevolles Geschäft sich die Bühne für das Waldhoffest auszuleihen, zu transportieren, auf- und abzubauen und sie wieder zurück zu bringen. Jetzt hat sich der IB Treff Waldhof eine eigene Bühne geleistet. Sie ist transportabel, leichter aufstell- und abbaubarbar und steht zu den jeweiligen Veranstaltungen zur Verfügung, besonders natürlich zum Waldhoffest.

     

    Die Fischer Stahlbau GmbH und Ihr Tochterunternehmen Fischer GLASSCON GmbH nehmen auch in diesem Jahr Abstand von umfangreichen Weihnachtspräsenten und unterstützen stattdessen erneut den IB-Treff Waldhof. Der 1984 ins Leben gerufene IB-Treff Waldhof begann mit mobiler Jugendarbeit und wurde Dank des 1993 erbauten Jungendzentrums zu einem wichtigen Treffpunkt für Altersgruppen zwischen 6 bis ca. 25 Jahren erschaffen. Der IB-Treff Waldhof ist mittlerweile zu einem bedeutenden Bestandteil für Kinder und Jugendliche geworden, der eine Vielzahl von Angeboten der Gruppenobjekte, Beratungs- und Hilfsgruppen anbietet. Die Beratungsangebote für Eltern, der Müttertreff und der stadtteilbezogene Arbeitskreis findet im IB Treff ebenfalls statt. In diesem Jahr konnten wir uns wieder persönlich davon Überzeugen, dass das Engagement der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen des IB-Treff Waldhof einer bleibenden finanziellen Unterstützung bedarf. Wir würden uns freuen, wenn die nicht zu unterschätzende Kinder- und Jugendarbeit durch unseren kleinen Anteil weiterhin gefördert werden kann.

    Die Unterstützung von Vereinen, Lehr-, Forschungs- und sozialen öffentlichen Einrichtungen sehen wir als wichtigen Bestandteil unseres Unternehmerischen Handels an und möchten dies auch in Zukunft fortführen.

     

    Gehwege und Sitzbänke in der Bieberaue seien illegal, behauptet die CDU Stadtverordnete Anja Fröhlich und macht damit den Bürgern den Zugang zu diesem schönen landschaftlichen Idyll strittig. Dabei ist die Bieberaue seit jeher von einen  Netz an Feldwegen, Fußwegen und Pfaden umgeben oder durchzogen die für die Bestellung der Felder notwendig sind, von Fußgängern, Radfahrer, Joggern und Walkern genutzt werden, sowie den Weg zum Friedhofbesuch verkürzen.

    Worum es dem Arbeitskreis Waldhof ging, war einige Fußwege, insbesondere am Bieberbach, die überwachsen, aufgefahren oder beschädigt sind, wieder so herzustellen, dass sie wieder gefahrlos genutzt werden können und auch für Gehbehinderte, Rollstuhl oder Rollatornutzer geeignet sind. Damit sollte der Rundweg wieder hergestellt werden.

    Vielleicht hätte sich Frau Fröhlich sich bei ihrem Fraktionsvorsitzenden, Herr Freier, kundig machen sollen, bevor sie gegen die Plan protestierte. Herr Freier und andere CDU Mitglieder sahen sich bei einer Ortsbegehung mit anderen  CDU Mitgliedern die Bieberaue an und waren für die Wiederstellung des Rundwegs.

    Aber mit der Umsetzung hapert es, weil die Ämter sich nicht einigen konnten. Zuerst hieß es der Regierungspräsident habe angeordnete, dass an Bächen wegen der Renaturierung keine Wege gebaut werden dürfen. Aber der Bieberbach ist an diesen Stellen schon naturiert und jetzt soll die Bieberaue zum als Landschaftsschutzgebiet erklärt worden sein. Aber als Landschaftsschutzgebiet hätte es  beschildert sein müssen, was nicht der Fall ist und im Regionalen Flächennutzungsplan steht aus nichts darüber. Aber selbst dann würde es der Wiederherstellung des Fußweges mit ein paar Bänken nichts im Wege stehen, denn es wäre kein festes Bauwerk.

    Erich Herrmann vom Arbeitskreis Waldhof fragt sich, was diese kleinlichen Schikanen sollen. Durch die Wege-Erneuerung wird die Natur geschützt, weil nicht mehr quer über Wiesen und Felder gelaufen wird. Ein begehbarer Spazierweg durch dieses schöne Umfeld ist ein Gewinn für Waldhof und Bieber. Oder ist Frau Fröhlich nur  deshalb gegen den Vorschlag des Arbeitskreises, weil die Bieberer SPD dafür ist?

     

    Der Förderverein „Schule im Waldhof“ setzt sich seit Jahrzehnten bei den städtischen Gremien, den Ämtern und den politischen Parteien für eine Turnhalle im Waldhof ein um den Waldhofer Kindern den gefahrvollen Weg zu einer der Bieberer Turnhallen zu ersparen und ihnen einen ausreichenden Turnunterricht zu gewährleisten. Darüber hinaus unterstützt sie sportliche Aktivitäten an der Waldhofer Grundschule und beim IB Jufendgtreff durch Zuwendungen von Sportgeräten, die aus Mitgliederbeiträgen und Spenden finanziert werden.

    Eine weitere Hilfe hat der Förderverein durch eine Spende der Gemeinschaftspraxis Dr. Gareis und Christine Wörner in Höhe von 500 € erhalten, für die der Förderverein herzlich dankt. Die Spende ist für den  Förderverein auch eine moralische Unterstützung beim Kampf um die Turnhalle im Waldhof.

     

    „Warum dauert es immer so lange, bis im Waldhof etwas gemacht wird?“ fragten die Mitglieder des Arbeitskreises bei ihrer letzten Sitzung. Andere Schulen sind längst renoviert, manche Turnhalle neu gebaut und der Waldhof wartet immer noch bis die Holzpavillons abgebaut sind, in denen noch immer unterrichtet werden muss und eine fest Schule errichtet wird und endlich die längst fällig Schulturnhalle gebaut wird. Aber es gibt Fortschritte und die von Peter Janat erläuterten und mit der Schulleitung besprochenen Pläne für die neue Grundschule und die Turnhalle fanden große Zustimmung. Die Turnhalle ist in der vom Regierungspräsidenten geforderte Prioritätenliste aufgenommen worden. Aber der Beginn der Bauarbeiten kann erst im Laufe des nächsten Jahres und der Turnhalle noch ein Jahr später erfolgen, Sodass frühestens 2013 bzw. 2014 eingezogen werden kann und was zweimalige Belastung des Schulbetriebes mit Bauarbeiten bedeutet.

    Unzufrieden ist der Arbeitskreis mit dem Wegebau in der Bieberaue. Dieses schöne Erholungsgebiet könnte längst mit der Erneuerung der alten verwachsenen Feld- und Wiesenwege erschlossen sein, doch offenbar können sich städtische Ämter nicht einigen. Der Arbeitskreis ist deshalb bei Frau Bürgermeisterin Simon vorstellig geworden und hofft, dass es endlich vorangeht. Im Rahmen der Jahresabschluss-Sitzung gab es noch eine Überraschung. Der Arbeitskreis bedankte sich bei Erich Herrmann für die vielen Protokolle, Dokumentationen und Publikationen über den Waldhof, die er verfasst hat und überreichte ihm den „Goldenen Federhalter".

     
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