Noch verdecken Gerüste das farbenprächtige Gemälde an der Hauswand des Hochhauses in der Waldhofer Markwaldstraße. Aber bald wird das riesige Gemälde am Zugang zum Waldhof, das sich fast über die ganze Hauswand des Hochhauses erstreckt, in seiner ganzen Schönheit und Farbenfreudigkeit vollständig sichtbar sein und einen bunten Punkt im Waldhof setzen. Das Gemälde ist nach einer Vorlage der Künstlerin Ursula Zepter, die anlässlich der 25jährigen Bestehens des Waldhofes eine Collage schuf, die fortan als informelles Wappen des Waldhofes gilt. Es findet sich auf Druckschriften, Flugblätter und Plakaten wieder und schmückt die T-Shirts der Waldhof Fans Trommel Kids, und der Treff Fußballmanschaft. Die Collage stellt Gebäude, Kirchen, Häuser, Wohnzeilen und andere Bauwerke des Waldhofes in künstlerischer Form dar. Das Original befindet sich im Evangelischen Gemeindezentrum. Peter Janat hatte es in Auftrag gegeben und dem Gemeindezentrum zur Verfügung gestellt. Die Künstlerin Uschi Zepter hat der Nutzung der Collage zugestimmt. Die Idee des Geschäftsführers der Baugenossenschaft Odenwaldring, Herrn Abraham, die Collage zu einem Monumentalgemälde zu nutzen, stimmte die Künstlerin zu und der Arbeitskreis Waldhof war begeistert. Neugierig schauen die Passanten auf das Gemälde und sind gespannt auf die endgültige freie Sicht.
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Der „Arbeitskreis Waldhof“ hat die zuständigen Stellen bei der Stadt schon mehrfach um die Instandsetzung des Platzes gebeten, erklärte ihr Sprecher Peter Heckt und hat dazu ihre Hilfe angeboten. Aber bisher wurde noch nichts daraus. Inzwischen bekommt die Wiederherstellung des Bolzplatzes aber besondere Dringlichkeit. Mit dem Neubau der Waldhofer Grundschule, dessen Vorarbeiten schon begonnen haben, steht der Schulhof für die Dauer des Baues nicht zur Verfügung. Darum ist es notwendig, dass wenigstens der gegenüber liegende Bolzplatz für die Kinder benutzbar ist.
Zu verdanken haben die Waldhofer Kinder und ihre Eltern dies der Lehrerkonferenz der Grundschule Bieber und Waldhof, die öffentlich auf die Verzögerungsgefahr hingewiesen hat. Zu verdanken ist es aber auch den beiden Waldhofer Stadtverordneten Peter Janat und Felix Schwenke. die Alarm geschlagen haben. Sie haben den Oberbürgermeister gedrängt den Auftrag zur Freimachung des Geländes zu geben, auch wenn die Zustimmung des RP noch nicht vorliegt. In der Fraktionssitzung im Rathaus ging es hoch her. Eine weitere Verzögerung wollten die Waldhofer nicht hinnehmen. Es müssen endliche zumutbare Schulräume im Waldhof geschaffen werden. So wurde die ganze Verwaltung in Bewegung gebracht und tatsächlich, was keiner glaubte, trat ein: der Regierungspräsident war einverstanden und der Auftrag konnte erteilt werden. Jens Walther, der Vorsitzende der Bieberer SPD, ist heilfroh, dass dies noch gelang, denn er weiß welche Bedeutung der Schulbau und die Turnhalle für den Waldhof hat. Jetzt gilt es darauf zu achten, dass der Bau zügig vorankommt und dass danach die lang erwartete Turnhalle dran kommt.
Die Mieter zeigten sich empört und verunsichert. Fast alle trugen sich in die Unterschriftsliste gegen einen Verkauf an private Investoren ein. Auch Passanten, die nicht in den zum Verkauf stehenden Objekten wohnten, trugen sich aus Solidarität mit den NH Mietern in die Unterschriftslisten ein. Darüber hinaus wurden Flugblätter in die Briefkästen der Mieter eingeworfen, die über den geplanten Verkauf Informierte. |




Die Waldhofer Kinder freuen sich für die neue Spielgeräte, die auf dem Spielplatz am Kandel seit einiger Zeit zur Verfügung stehen. Ein Klettergerüst mit Rutsche wurde von den Kindern gerne angenommen und ist in der Zwischenzeit eine beliebte Freizeiteinrichtung. Nicht weit davon an der Ecke „Am Kandel“ und Ottersfuhrstraße ist ein Bolzplatz, der sich ebenso großer Beliebtheit erfreuen könnte, wenn er dennbenutzbar ist. Bei jedem Regen sammeln sich Pfützen und bei starken Regen sogar ein richtiger See.
Kinder und Jugendliche bestimmten die Szene bei der Reinigungsaktion im Waldhof. Allein 51 Kinder hatte das Waldhofer Urgestein Severin Baron gezählt und da kamen die Erwachsenen nicht so gut weg. Mit Greifer und Plastiksäcken bewaffnet zogen sie durch Straßen, öffentlichen Plätze, Spielplätze und Anlagen um nach weggeworfenen Verpackungen, Tüten, Dosen, Flaschen und anderem Krimskrams zu suchen, sie in Säcke zu verstauten und zum Sammelplatz zu bringen. „Die Kinder und Jugendlichen geben den Erwachsenen ein gutes Beispiel“ meinte, der Sprecher des Arbeitskreises Peter Heckt. „Wer Müll sammelt, wirft so leicht nichts weg.“ Gemeinsam kam dann ein ganzer Berg von gefüllten Plastiksäcken zusammen, die im Hof des IB Treff Waldhof zur Abholung bereitgestellt wurde. Schon vor der allgemeinen städtischen Aktion gab es im Waldhof jährlich Sauberkeitsaktionen. „Der Stadtteil ist wesentlich sauberer geworden“ fanden Peter Janat und Dietrich Kuschel vom Arbeitskreis. Das hohe Müllaufkommen ergab sich eher in Randbereichen. Auch nach der Rodung der Ersatzfläche für den Schulbau, tauchten früher weggeworfene Gegenstände wieder aus dem auf und wurden entsorgt. Jedenfalls hatten die jungen und alten Teilnehmer sich den Imbiss, den der Arbeitskreis spendierte, redlich verdient.
Mit einem Infostand in der Markwaldstrasse im Waldhof informierte die Bieberer SPD die Mieter der beiden grossen Objekt der Nassauischen Heimstätte in der Markwaldstrasse und „Am Michelsee“ über die Absicht der Hessischen Landesregierung, die NH Wohnblöcke zu verkaufen. „Eine Veräußerung der Wohnobjekte an private Investoren wird zwangsläufig zu Mieterhöhungen führen“ erklärte der Vorsitzende der SPD Bieber, Jens Walther, weil die Investoren ihr Geld wieder herein holen wollen. Der Verkauf wird den Markt an bezahlbaren Wohnungen verknappen und das gesamte Mietpreisniveau erhöhen. Die Landesregierung will auf diese Weise der versprochenen Schuldenbremse zu Lasten der Mieter näher kommen.




