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Es sollte eine „Ladenpassage Waldhof" werden, das den bestehenden HL, den Bäckerei und Zeitungsladen, die Gaststätte und die Sparkasse mit Apotheke, Arztpraxen, Post und anderen fehlenden Dienstleistern ergänzte. Die Baugenossenschaft Odenwaldring erwarb zu diesem Zweck in den 70er Jahren ein günstiges Erbbaurecht auf das angrenzende Gelände an der Ottersfuhrstraße im Ortsteil Waldhof.
Aber aus der Ladenpassage wurde nichts. Zwar wurde Anfang der 90er Jahre eine Baugrube ausgehoben und ein Schild aufgestellt, aber sonst tat sich nichts.

Grund: Die Baugenossenschaft fand keine Mieter. Das Einzugsgebiet war mit 3.500 Bewohner zu klein und die Interessenten sprangen ab.

Die Baugrube war inzwischen mit Wasser gefüllt und muntere Entenfamilien tummelten sich darin und gaben diesem „Teich" den Namen.

in den dunklen Fluten versanken auch Abfälle, Autoreifen, Altgeräte und anderer Müll. Es wurde zum Ärgernis. Der Unmut wuchs. Der Magistrat verlangt schließlich von der Baugenossenschaft einen verbindlichen Baubeginn oder Rückgabe des Erbbaurechtes.

Der Ententeich
Die Baugenossenschaft strich 1994 die Fahnen, montierte das Bauschild ab und hinterließ die offene Baugrube. Vielleicht hofft die Stadt einen anderen Bauträger zu finden, die aber winkten ab. Die Stadt bleibt auf der offenen Baugrube sitzen.

Die Baugrube verfiel weiter, das Wasser versiegte, die Enten verschwanden, aber der Name blieb. Was blieb war auch der Müll und er vermehrte sich.

Sowohl die Bieberer SPD wie auch der Arbeitskreis Waldhof organisierten wiederholt Reinigungsaktionen der Baugrube. Unmengen von Müll wurden gesammelt, Gestrüpp beseitigt und in ESO-Containern verfüllt und entsorgt.

Während sich die Stadt das Gelände noch offen hielt, drängte der Arbeitskreis Waldhof darauf, es zum Erholungsgelände mit Bänken, Teich und Begrünung umzuwandeln.

1998 war es schließlich soweit.. Die Baugrube wurde verfüllt und mit einer Humusdecke versehen. Der Rasen wurde eingesäht und die Bäume erhalten. Es reichte zwar nicht für einen Teich, aber es wurden Tisch und Bänke aufgestellt.

Der Schandfleck ist beseitigt. Statt dessen eine grüne Wiese entstanden, die sich ganz besonders für das alljährliche Waldhoffest eignet - mit Bühne und Ständen. Die Wiese ist aber auch ein Treffpunkt für junge Leute geworden, die oft bis spät in der Nacht dort zusammensitzen.

gez. Erich Herrmann

   

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